NaturFoto 7/2016

NaturFoto 7/2016

Tierfotografie
Europäisches Chamäleon
Praxistest
Arca-Swiss-kompatible Schnellkupplungen
Fotoschule
Lichtführung im Nahbereich
Natur in Luxemburg
Das Teichgebiet von Haff Remich
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Tierfotografie – Sensibles Fotomodel Obwohl sein Verbreitungsgebiet in den klassischen... mehr
NaturFoto 7/2016
Tierfotografie – Sensibles Fotomodel
Obwohl sein Verbreitungsgebiet in den klassischen Urlaubsgebieten Portugals und Spaniens die Küste säumt, haben wohl die wenigsten Menschen das Europäische Chamäleon jemals bewusst wahrgenommen. Der „Erdlöwe“ lebt hier – perfekt getarnt – in Augenhöhe auf Ästen von Bäumen und Büschen.

Fotopraxis – Wissenschaftler bei der Arbeit
Eine wenig beachtete Sparte der Naturfotografie ist die Darstellung naturwissenschaftlicher Tätigkeit. Sie fordert verschiedenste Fähigkeiten des Fotografen. Bei dieser speziellen Art von Reportagefotografie gilt es, mit hoher Flexibilität die Begegnung von Mensch und Natur mit der Kamera einzufangen.

Regionen – Kleines Paradies aus Menschenhand
Zugegeben: Luxemburg ist auf unserer naturfotografischen Landkarte ein weitgehend weißer Fleck. Doch warum eigentlich? In einer vom Menschen geformten Landschaft an der Mosel, dem Schutzgebiet Haff Remich etwa, finden Fotografen optimale Bedingungen für spannende Naturbeobachtungen. Also: auf nach Luxemburg!

Praxistest – Im Idealfall kompatibel
Wer lediglich mit einer Kamera unterwegs ist und ein Stativ mit Kugelkopf besitzt, wird die Dreherei beim Befestigen des Fotoapparats auf dem Stativ unter Umständen noch akzeptieren. Lästiger wird es schon, wenn man das öfter machen muss oder mehrere Kameras im Einsatz hat oder aber bei Verwendung eines Dreiwegeneigers, der eine möglichst genaue Ausrichtung auf dem Kopf erfordert. Schnellkupplungssysteme sparen hier Zeit und Nerven. Im Idealfall sind zudem die Komponenten unterschiedlicher Hersteller auch noch kompatibel. Hier hat sich die von Arca-Swiss entwickelte Schwalbenschwanz-Konstruktion zum Quasi-Standard entwickelt. Thomas Bergbold stellt einige Systeme vor, die diesem Standard entsprechen – zumindest weitgehend.

Portfolio –
Göttin der Nacht

„Athene noctua“ – die nächtliche Athene lautet der wissenschaftliche Name des Steinkauzes. Dank ihres Gefieders ist die kleine Eule so gut getarnt, dass es schon einiger Erfahrung bedarf, um sie zu entdecken. Simone Baumeister beobachtet und fotografiert die mythenumrankten Vögel in ihrer Heimat, dem Münsterland.

Tierfotografie – Wo Asien endet
Der Biologe und Naturfotograf Peter Romanow erhielt die seltene  Gelegenheit, nahezu drei Monate auf der entlegenen Halbinsel Tschukotka, im äußersten Osten Sibiriens, zu verbringen. Eindrucksvoll beschreibt er seine Erlebnisse bei der Beobachtung einer großen Vogelkolonie an der Küste der Beringstraße.

Tierfotografie – Zwischen Dosen und Werkzeug
Siebenschläfer besiedeln neben Baumhöhlen auch gerne mal einen alten Schuppen oder eine Scheune. Dort sind sie ziemlich sicher vor Feinden, haben’s trocken und einigermaßen warm. Torsten Bittner hat die hübschen Bilche in einem solchen aus unserer Sicht eigentlich wenig attraktiven Lebensraum aufgespürt und fotografiert.

Leserfotos –
scharf / unscharf

Schärfe, genauer, die Lage der Schärfe-Ebene und die Schärfentiefe sind wichtige fotografische Gestaltungsmittel. Durch geringe Schärfentiefe lässt sich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den scharf wiedergegebenen Bereich lenken. Durch die Wechselwirkung scharf und unscharf abgebildeter Bildteile lassen sich Beziehungen visualisieren und Elemente hervorheben oder verbergen. Die Blende ist das in diesem Zusammenhang bedeutsame Werkzeug. Je größer die Blendenöffnung des Objektivs, um so klarer lässt sich mit selektiver Schärfe gestalten. Natürlich spielt auch der Abbildungsmaßstab, als zweiter die Schärfentiefe bestimmender Faktor eine Rolle, weshalb diese Form der Bildgestaltung im Nahbereich besonders einfach umzusetzen ist. Wie reizvoll dieses Spiel mit Schärfe und Unschärfe sein kann zeigen die vielfältigen Einsendungen zur Lesergalerie eindrucksvoll. Foto: Helmut Weller

NaturFoto-Schule, Teil 3 – Lichtführung im Nahbereich
Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen der NaturFoto-Schule mit der Landschaftsfotografie auseinandergesetzt haben, geht es in diesem dritten Teil um einen wichtigen Aspekt der Makrofotografie: die Lichtführung, und zwar speziell um den Einsatz von Taschenlampen und Reflektoren. Mit diesen beiden einfachen Hilfsmitteln lässt sich die Lichtwirkung im Nahbereich in vielfältiger Weise beeinflussen. So kann man sich zumindest teilweise unabhängig machen vom natürlichen Licht, das ja nicht immer genau so zur Verfügung steht, wie man sich das für die optimale Ausleuchtung des Motivs wünscht.
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