21. Arbeitsheft der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Heinrich Otten, Knut Stegmann und Michael Huyer
432 Seiten, 606 Abbildungen, 102 Grundrisse, 2 Verbreitungskarten
Gebunden, 21 x 27 cm
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Kirchen prägen wie kaum eine andere Gebäudegruppe das Bild von Städten und Gemeinden und sind bis heute Mittelpunkte religiösen, sozialen und kulturellen Lebens. Nach 1945 entstanden allein in Westfalen-Lippe über 1300 neue Kirchen. Diese jüngeren Bauten geraten inzwischen u. a. durch Kirchenumnutzungen und -schließungen zunehmend unter Druck. Ein groß angelegtes langjähriges Projekt des Denkmalfachamtes hat alle evangelischen und katholischen Kirchenbauten nach 1945 erfasst. Ziel des Projektes war es, über eine Gesamterfassung der zeugniswerten Sakralbauten den dauerhaften Erhalt dieses bedeutenden kulturellen Erbes zu sichern.
Das Buch vermittelt einen repräsentativen Überblick über die sakrale Baugeschichte der Region. Die Entwicklung von den 1950er- bis in die 1990er-Jahre verlief sehr heterogen und war von verschiedenen Faktoren beeinflusst wie Wirtschaftslage, Rohstoffverfügbarkeit, demografische Entwicklung und ein sich wandelndes Verständnis von Kirche. Anstelle von revolutionären Brüchen gab es immer wieder evolutionäre Neuerungen, die durch ein Nebeneinander von Traditionellem und „Neuem“ im gesamten Bauschaffen gekennzeichnet sind.