Wie lange schon ist die Redaktion auf der Suche nach wirklich anspruchsvollen Winterbildern. Und dann, aufmerksam gemacht durch die Einsendung eines Lesers zur Bildanalyse, sind wir auf gezieltes Nachfragen fündig geworden. Alexander Schneider überzeugt durch konstante Qualität seiner Arbeiten, die sich in einer Fülle an Motiven beweist und durch große Einfühlsamkeit.
Jochen Blume – Zeitzeuge einer EpocheBis 15. Februar 2011 präsentiert die Hamburger Photography Monika Mohr Galerie einen Pionier der deutschen Nachkriegsfotografie. Gezeigt werden rare Vintage-Prints aus den 50er und 60er Jahren von Jochen Blume. Es ist das fotografische Vermächtnis eines Mannes, der Fotografiegeschichte geschrieben hat.
Henriette Grindat – Von der Enge der Dunkelkammer ins gleißende Licht des Mittelmeers
Noch bis zum 30. Januar zeigt das Verborgene Museum in Berlin die Ausstellung „Henriette Grindat. Méditerranées – Fotografien 1949 bis 1965“. 100 ausgewählte Fotografien geben in Deutschland erstmals Einblick in das Werk der Fotografin, die mit ihren surrealistisch-fantastischen Arbeiten stilbildend in der Schweiz wirkte.
Von Hoffnung, Trauer, MelancholieDie Reportagefotos von Imre Szabo gehören zu den selten gewordenen Exemplaren, die noch eindrücklich Gefühle vermitteln und Geschichten erzählen. Sie erzählen von Menschen am Rande der Gesellschaft, wo Tristesse und Lebensfreude nah beieinander liegen.
Konservativ im besten Sinne – Die Leica M9 in der Praxis
Äußerlich unterscheidet sich die Leica M9 praktisch nicht von der älteren M8 und fügt sich so nahtlos in die lange Reihe der M-Leicas ein. Der Sensor der M9 allerdings hat wieder echtes „Leica-Format“, ist also rund 24 x 36 mm groß. Die Objektive zeichnen damit den von jeher gewohnten Bildwinkel aus – ein 50er ist wieder ein klassisches Normalobjektiv und vor allem die extremen Weitwinkelobjektive eröffnen nun auch Digitalfotografen gestalterische Möglichkeiten, die bislang noch den „Film-Leicas“ vorbehalten waren.
Mittendrin – Michael von Graffenried im Herzen Algeriens
Im September dieses Jahres wurde der Schweizer Fotograf Michael von Graffenried mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet, der für die vorbildliche „Anwendung der Photographie in der Publizistik" vergeben wird. Von Graffenried wurde somit für seine zahlreichen, ungewöhnlichen Dokumentationen und seinen besonderen Bildjournalismus geehrt. Eine seiner bemerkenswertesten Arbeiten entstand in Algerien während des Bürgerkrieges.
