Über uns
Von Steinfurt in die Welt
Das Druck- und Verlagshaus Tecklenborg
In Zeiten allgegenwärtiger Globalisierung besetzt das Druck- und Verlagshaus Tecklenborg in Steinfurt erfolgreich eine exklusive Nische im Buch- und Zeitschriftenmarkt und genießt weit über die Grenzen des Münsterlandes hinaus einen hervorragenden Ruf.
Wie international der Tecklenborg Verlag ausgerichtet ist, zeigt sein vielseitiges Buchprogramm: Von Nepal über Tasmanien und Australien, die Masai Mara bis hin zum Wilden Westen der USA präsentiert der Verlag einige der faszinierendsten Natur- und Reiseregionen der Welt. Die hochwertigen Bildbände genießen nicht nur im deutschen Buchhandel einen ausgezeichneten Ruf. Auch internationale Lizenzverkäufe, unter anderem nach Nordamerika, unterstreichen die hohe Qualität der Publikationen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Produktion in der hauseigenen Druckerei.
Die enge Verzahnung von Lektorat und Redaktion, Bildredaktion, Konzeption, Layout, Grafik, Bildbearbeitung, Proofing und Korrektorat bis hin zu Druck, Weiterverarbeitung in der Buchbinderei und einem effizienten Vertrieb schafft optimale Voraussetzungen für anspruchsvolle Buch- und Zeitschriftenprojekte. Projekte, die in dieser integrierten Form bei anderen Verlagen nur schwer zu realisieren wären.
Das Unternehmen blickt auf eine über 125-jährige Familientradition zurück und wird heute bereits in der vierten Generation von Stefanie Tecklenborg und Christina Tecklenborg-Ostendorf geführt. Das umfangreiche Buchprogramm mit rund 300 Titeln sowie die vielfältigen Special-Interest-Zeitschriften bilden das Aushängeschild des Medienhauses. Das Zeitschriftenportfolio umfasst acht Magazine, zwei Veranstaltungskalender sowie eine Lokalzeitung, die monatlich bis vierteljährlich erscheinen.
Bei aller internationalen Ausrichtung spielt auch der heimische Markt im Münsterland eine sehr wichtige Rolle. Für den Verleger Hubert Tecklenborg (*1947 + 2017) war die regionale Verbundenheit immer schon ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie:
Das Druckhaus ist ein etablierter Dienstleister für eine Vielzahl lokaler und regionaler Unternehmen. Da liegt
es nahe, dass wir uns auch publizistisch um die Nachbarschaft kümmern. Natürlich auch aus einem guten Stück
Heimatverbundenheit.
Das Druckhaus arbeitet u.a. für Unternehmen und Werbeagenturen, die unterschiedlichste Printprodukte in Auftrag geben – von Büchern, Broschüren und Katalogen bis hin zu Prospekten. Zum täglichen Leistungsspektrum gehören darüber hinaus die digitale Bilderfassung sowie umfangreiche Druckvorstufendienstleistungen für Werbeagenturen.
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1898 zurück. Damals legte der Urgroßvater der heutigen Verlegerin mit der Gründung einer Buchbinderei den Grundstein für das heutige Druck- und Verlagshaus. 1937 errichtete sein Sohn eine eigene Druckerei, die 1972 von seinem Enkel Hubert Tecklenborg übernommen wurde. Einen bedeutenden Wendepunkt in der Firmengeschichte markierte schließlich das Jahr 1978: Mit der Gründung des Tecklenborg Verlages begann eine neue Ära.
Den verlegerischen Auftakt bildete der Steinfurter, eine monatlich erscheinende Verbraucherzeitung für die Stadt Steinfurt und ihre Umgebung. 1984 stieg der Verlag erfolgreich in den Zeitschriftenmarkt ein und etablierte Titel wie NaturFoto, terra und Schwarzweiss. Seit 1992 erscheinen zudem Tier-, Natur- und Reisebildbände, die herausragende Fotografien mit einer entsprechend hochwertigen Buchgestaltung verbinden.
Im Jahr 2011 wurde das Zeitschriftenportfolio um die Kunstzeitschrift kontur erweitert, die sich an Leserinnen und Leser im Münsterland sowie in den angrenzenden Regionen richtet.
Mit den Jahren wurden sowohl die Druckerei mit modernster Technik als auch die verlegerischen Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Seit 1998 richtet sich der Fokus verstärkt auf den regionalen Markt. Mit dem Münsterland Magazin für Freizeit, Kultur und Wirtschaft entstand eine Zeitschrift, die sich den vielfältigen Themen der Region widmet.
Im Frühjahr 2007 weitete das Medienhaus seine publizistischen Aktivitäten zudem auf den Wirtschaftssektor aus. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH sowie der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt informiert die Zeitschrift Wirtschaft Münsterland vierteljährlich über wirtschaftliche Entwicklungen und Aktivitäten in der Region. Zehn Jahre später kam schließlich eine weitere Wirtschaftszeitschrift für den Kreis Warendorf hinzu.
Damit verbindet das Druck- und Verlagshaus heute seine langjährige verlegerische Tradition mit modernster Drucktechnik, internationaler Ausrichtung und einer starken regionalen Verwurzelung. Das Medienhaus Tecklenborg hat seinen Sitz in Steinfurt und beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiter*innen.
Der Umwelt zuliebe
Wir arbeiten nachhaltig seit 1898
Das größte Potenzial zum Schutz von Natur und Klima liegt in der Vermeidung. Daher produzieren wir in allen Produktionsschritten auf ökologisch sinnvollen Materialien und Verfahren, die wenig Energie verbrauchen. Wir drucken seit Jahrzehnten mit Biofarben auf Wasserbasis mit modernsten Maschinen ohne Ozon- und Wärmefreisetzung.
Bei uns werden keine UV-Druckfarben und UV-Lacke verwendet, da der UV-Druck nicht nur eine Gefährdung der Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden darstellt, sondern auch maßgebliche Schäden für die Umwelt.
Warum verzichten wir auf UV-Farben
Bei der Härtung der UV-Farben auf dem Papier binden sich die Farbpartikel besonders fest an die Fasern des Papiers und lassen sich beim Aufbereitungsprozess für Altpapier nicht mehr abtrennen und somit nicht recyceln. Der Einsatz von Altpapier ist jedoch ein wichtiger Baustein bei der umweltverträglichen Herstellung von Papier und Kartonagen und ist mengenmäßig der wichtigste Rohstoff für die deutsche Papierindustrie.
Mit UV-Farben oder LED-UV-Farben bedruckte Papiere und Pappen sind für die Papieraufbereitung ungeeignet und machen dadurch die gesamte Altpapierladung unbrauchbar. Somit stellen die UV- Druckfarben einen erheblichen Schaden für die Umwelt dar.
Bei einer unvollständigen Aushärtung der UV-Farben entsteht Geruch, der gesundheitlich nicht unproblematisch ist, hier ist Hautkontakt auch unbedingt zu vermeiden, da die UV-Farben Acrylate enthalten, die Reizungen und Allergien auslösen können. Farbreste und noch nicht gehärtete Makulatur muss somit als Sondermüll entsorgt werden.
Klimaneutraler Druck
Wir freuen uns uber die Auszeichnung für unser Engagement im Klimaschutz! Seit November 2010 sind wir Mitglied in der bvdm-Klimainitiative und haben in diesem Zeitraum weit über 250 Tonnen CO2 kompensiert. In Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Druck- und Medienverbände in Deutschland bieten wir ein standardisiertes Verfahren zum Ausgleich der entstandenen Emissionen an.
FSC-Zertifizierung
Als FSC -zertifiziertes Unternehmen bieten wir Ihnen Produkte an, deren Rohmaterialien aus unbedenklichen Quellen stammen. Das international anerkannte Gütesiegel FSC (Forest Stewardship Council) steht für eine sozialverträgliche, umweltfreundliche und ökonomisch tragfähige Waldwirtschaft. Das Logo der Institution kann auf Wunsch in Ihrem Druckprodukt abgebildet werden. Damit können auch Sie Ihren Kunden zeigen, dass Sie umweltschonend und ökologisch denken und handeln.
Papier
Bei uns sind mehr als 50 % der verarbeiteten Papiere zu 100 % aus recyceltem Altpapier.
Wir gegen den Klimawandel
Es gibt eine Möglichkeit, dem Klimawandel aktiv entgegenzuwirken, ohne neue Probleme zu schaffen: Moore.
Auf den ersten Blick wirken sie als feuchte und oft schwer zugängliche Landschaften unscheinbar. Doch genau darin liegt ihre Stärke: Der dauerhaft wassergesättigte Boden sorgt dafür, dass abgestorbenen Pflanzen nicht zersetzt werden; der in ihnen gebundene Kohlenstoff bleibt also erhalten. Auf diese Weise speichern Moore enorme Mengen CO2 und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Besonders Hochmoore erfüllen darüber hinaus eine zentrale Funktion, denn sie wirken wie ein natürlicher Schwamm. Bei starken Regenfällen nehmen sie große Wassermengen auf und geben diese langsam wieder ab. So können sie Hochwasser abmildern und Dürreperioden überbrücken – zwei Extreme, die durch den Klimawandel immer häufiger auftreten.
Umso problematischer ist die Zerstörung dieser Gebiete. Wird ein Moor entwässert, beginnt die Zersetzung der organischen Substanzen. Der zuvor gebundene Kohlenstoff gelangt als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre. Besonders deutlich zeigt sich dies auf ehemaligen Torfböden, die heute landwirtschaftlich genutzt werden. Allein aus den Donaumooren entweichen jährlich rund 650.000 Tonnen CO2. In Deutschland allein stammen rund sieben Prozent der gesamten Treibhausgase aus diesen Flächen.
Vor diesem Hintergrund ist Wissen ein entscheidender Schlüssel. Der Tecklenborg Verlag trägt mit seinen Büchern über Moore in verschiedenen Regionen Deutschlands dazu bei, diese besonderen Landschaften verständlich und erlebbar zu machen. Sie schärfen den Blick für ihre Bedeutung und zeigen, warum Moore nicht nur ein „einfacher“ Teil der Natur sind, sondern auch eine wichtige Rolle für unser Leben und unsere Zukunft spielen.