Thorsten Jankowski – Körperskulpturen Wer sich auch nur einmal daran versucht hat, der weiß, dass Aktfotografie zu den schwierigsten Herausforderungen zählt, denen sich ein Fotograf stellen kann. Auf dem schmalen Grat zwischen Originalität und Platitüde, zwischen Ästhetik und Vulgarität straucheln die Allermeisten. Wie aber kann anspruchsvolle Aktfotografie gelingen? Zum Beispiel, wenn man arbeitet wie Thorsten Jankowski.
Jürgen Escher – Arche Noah MenschEs gibt so manchen Fotografen, der sich mit seiner Arbeit einbringt in die bemerkenswerten Aktivitäten der internationalen Hilfswerke. Einer von ihnen ist Jürgen Escher, der insbesondere für das Hilfswerk Cap Anamur tätig ist. Er dokumentiert mit seinen Aufnahmen unterschiedlichste Aspekte dieser segensreichen Arbeit, hält die zum Teil furchtbaren Momente, mit denen Hilfswerke konfrontiert sind, mit der Kamera fest, zeigt aber auch den hoffnungsvollen Teil dieser Arbeit. Neben diesen Dokumentationen entstehen Bilder von Menschen, die die Sinne zu berauschen vermögen...
Roma Mahala – Christian Werner dokumentiert das Leben der Roma in Mitrovica Es ist ein Zufall, dass wir in dieser Ausgabe gleich zwei Fotografen präsentieren, die sich der sozialdokumentarischen Fotografie widmen. Diese Doppelung im Genre hat aber ihren Reiz. Denn während die Strecke über Jürgen Escher uns Einblick gewährt in die meisterhafte Arbeit eines gestandenen Profis, werden wir mit dem Portfolio Christian Werners Zeuge der ersten Schritte eines vielversprechenden Nachwuchsfotografen und künftigen Fotojournalisten, der kürzlich mit dem Marta-Hoepffner-Preis ausgezeichnet wurde.
Das Recht am eigenen Bild –
Darf ich Sie mal fotografieren?Menschen gehören natürlich zu den beliebtesten Motiven in der Fotografie. Gerade gelungene Street-Photography fasziniert immer wieder. Doch darf man alles fotografieren, was man sieht? Und was muss man bei der Veröffentlichung von Bildern beachten, die Personen zeigen? Katja Schubert, Rechtsanwältin und Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz, und Dr. Stefanie Jehle, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kanzlei Karsten + Schubert Rechtsanwälte, Hamburg, haben uns die wichtigsten Fragen beantwortet.
Fotografie mit der Camera Obscura – Das Loch zur Welt Ein Stipendium kann manchmal ein einschneidendes Ereignis werden: 2009 erhielt der Fotograf Ono Ludwig ein Stipendium der Werkakademie Leipzig in der Meisterwerkstätte für Fotografie bei Dr. Eva Mahn. Zur Grundlagenforschung gehörte u.a. der Bau einer ‚Camera Obscura‘. Ein Moment, der seine Arbeit nachhaltig verändert hat: Nach über einem Jahrzehnt professioneller Fotografie fand er zur Lochkamera. Im April diesen Jahres gab er als Dozent zum Thema seinen ersten Kurs beim Bildungswerk des Berufsverband Bildender Künstler Berlin e.V.
Auf Ansel Adams Spuren – Arne Crölls Landschaften im Großformat In der SCHWARZWEISS 82 stellten wir Ihnen die Schwarzweiß-Arbeitsgemeinschaft/Süd vor. Zu deren Mitgliedern zählt auch Prof. Arne Cröll. Seine beeindruckenden Landschaftsfotografien im Großformat gefielen uns so gut, dass wir Ihnen die Arbeiten Crölls mit diesem Portfolio näher bringen möchten. Da es sich hier technisch um eine sehr anspruchsvolle Form der Fotografie handelt, wollten wir vor allem wissen, wie und womit Cröll arbeitet. Außerdem verrät er uns in den Bildunterschriften Details zur Entstehung der einzelnen Aufnahmen.
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