Portfolio – Maciek DuczynskiAuffallend expressiv sind die Landschaften des Maciek Duczynski. Vielleicht ist es ein Merkmal für Arbeiten von Fotografen aus dem ehemaligen Ostblock, dass sie besonders ausdrucksstarke Bilder formen.
Schwarzweiß hat hier Tradition, ist betont kontrastreich ausgearbeitet, spielt eindrucksvoll und konsequent mit Licht und Schatten. Je barocker er dabei vorgeht, desto eindrücklicher gelingen die emotionalisierenden Arbeiten.
Portfolio – Herbert TobiasHerbert Tobias zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit. In den fünfziger und sechziger Jahren machte er sich in Paris und Berlin mit unkonventionellen Modefotografien einen Namen, berühmt ist er heute aber vor allem für seine stimmungsvollen Stadtansichten, subtilen Portraits und erotischen Männerbilder. Tobias’ Fotografien sind voller Poesie, Sinnlichkeit und suggestiver Kraft. Mit rund 200 Exponaten beleuchtet die Berlinische Galerie erstmals umfassend sein Lebenswerk. Die Ausstellung läuft bis zum 25. August.
Technik – Großformatadapter von Just Together
und WidepanFür Einzelaufnahmen – im Unterschied zu den »scanning backs« – konstruierte digitale Rückteile für Fachkameras gibt es seit über zehn Jahren. Doch sie sind ausgesprochen kostspielig. Als Alternative gibt es Adapter, die es erlauben, eine digitale SLR als Rückteil an der 4x5"- Fachkamera zu verwenden. Unser Testbericht stellt Produkte von „Just Together“ und „Widepan“ vor.
Technik – Der Zonentimer ZT2007-RS: Manuelles Zonensystem
für das SW-LaborDarf man es eine kleine Sensation nennen, wenn heutzutage ein Präzisionsmessgerät für das klassische Schwarzweiß-Labor auf den Markt kommt? Wahrscheinlich schon, die Zielgruppe der anspruchsvollen Schwarzweißfilmfotografen ist überschaubar. Der brandneue Zonentimer der Firma FEM-Kunze ist als Präzisions-Highendgerät ein „Tapferes Schneiderlein“ fürs Labor, denn er bietet „Drei auf einen Streich“ – einen Filmkalibrierer, einen Labor-Spotbelichtungsmesser sowie eine Zeitschaltuhr.
Hautnah – Jürgen EscherImmer wieder wird Jürgen Escher gefragt, wie er mit all dem Leid, Elend und Sterben fertig wird, das er in über 20 Jahren gesehen und erlebt hat, nicht ohne auch an seine eigenen Grenzen zu stoßen. „Ich halte es aus, indem ich es fotografiere, indem ich durch das Objektiv gucke.“ Die Kamera ist für ihn eine Möglichkeit, sich auszudrücken, seiner Wut Luft zu machen, gleichzeitig ein Medium, um andere zu erreichen. „Die Kamera ist mein Medium, mein verlängertes Auge.“
Digitales – Aktionen, Stapelverarbeitung & DropletsIm Vergleich zur Arbeit in der klassischen Dunkelkammer ist die Bildbearbeitung mit Photoshop deutlich komfortabler und weniger zeitraubend. Dennoch ist auch die moderne Form des Fotolabors ein Zeitdieb, der uns vom Fotografieren abhält. Um immer wiederkehrende Arbeiten zu erleichtern, bietet Photoshop einige interessante Optionen.
André de Plessel – La dolce vita:
Zwischen Eleganz und DekadenzAndré de Plessels Bilderwelt lässt niemanden kalt. Sie deckt ein breites Spektrum an Lebensgefühl ab und hat stilsicher eine radikal innovative Präsenz – ästhetisch, technisch perfekt, oft luxuriös dekadent.
Von Juni bis August zeigte die Photography Monika Mohr Galerie die einprägsamen Mode-, Akt und Portrait-Fotografien des international erfolgreichen, in Amerika lebenden, deutschen Fotografen.
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