Druckhaus Tecklenborg
NaturFoto 6/2017

NaturFoto 6/2017


Fotoreise Abtauchen im Pantanal; Streifzug durch Irland
Portfolio
Alpenlicht
Lebensräume
Grasland – ein unterschätztes Ökosystem
Fotopraxis
Den Sternhimmel fotografieren, Teil 1

7,20 EUR

Fotoreise – Abtauchen im Pantanal
Mit rund 230.000 Quadratkilometern ist das Pantanal im Südwesten Brasiliens eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Zahlreiche größere und kleinere Flüsse und Seen finden sich hier. Aufgrund der ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten ist die Landschaft ständiger Veränderung unterworfen. Viele Naturfotografen besuchen das Gebiet wegen der artenreichen Überwasserfauna. Lorenz Andreas Fischer zeigt, dass es sich aber durchaus lohnt, die unzähligen Gewässer mit der Taucherbrille zu erkunden.

Fotoreise –
Klippen, Seen, Berge, Vögel

Die „Grüne Insel“ Irland ist reich an Naturschätzen, die keinesfalls alle in Grüntönen schimmern. Schroffe Klippen, das oft einsame, von Bergen, Seen, Wasserfällen und Moorlandschaften geprägte Inselinnere machen es schwer, sich zwischen vielen attraktiven Fotozielen zu entscheiden. David und Stéphanie Allemand liefern Entscheidungshilfen.

Lebensräume – Grasland
Grasland ist stark bedroht und wird in seiner Bedeutung oft erheblich unterschätzt. Zusammen mit Wäldern und Ozeanen zählt es zu den wichtigsten Ökosystemen unseres Planeten. Über einen Zeitraum von zwei Jahren besuchte Ingo Arndt, oft gemeinsam mit seiner Frau Silke, die großen Graslandschaften der Erde. Dabei verbrachte er jeweils möglichst viel Zeit vor Ort, um sich intensiv mit seinen Motiven auseinandersetzen zu können. In diesem Beitrag skizziert er die wichtigsten Stationen seines umfangreichen Projektes.

Landschaft im Fokus – Die Insel Hiddensee
Keine 20 Quadratkilometer groß bietet die direkt westlich von Rügen gelegene Insel Hiddensee doch eine überraschend vielfältige Landschaft. Insbesondere außerhalb der Hauptreisezeiten kann man sich hier in Ruhe auf die Suche nach reizvollen Landschaftsmotiven begeben.

Portfolio – Alpenlicht
Vom Süden der Provence über zahlreiche Viertausender, durch die Schweiz, Italien, Liechtenstein, Deutschland und Österreich bis in den Osten nach Slowenien. So unterschiedlich wie die Sitten und Sprachen der Länder, die sich Alpenländer nennen dürfen, so vielseitig zeigt sich auch das Licht über und vor allem in den Bergen.

Leserfotos – Natur in Grauwerten
Auch unter Naturfotografen erfreut sich der bewusste Verzicht auf Farbe großer Beliebtheit – so zumindest lässt sich die große Zahl an Einsendungen zu diesem Thema interpretieren. Grundsätzlich ist es natürlich äußerst einfach, ein ja normalerweise farbig aufgenommenes Bild seiner Farben zu berauben und auf seine Grauwerte zu reduzieren. Nicht immer aber wirkt das Ergebnis überzeugend. Wo die Farbe als Aufmerksamkeit heischendes Element fehlt, müssen andere gestalterische Mittel umso überzeugender eingesetzt werden. Licht, Struktur, Grafik sind es, mit denen man das Motiv betonen und in Szene setzen kann. Mal eben nebenbei funktioniert das selten. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Motiv und dessen Eigenschaften zahlt sich aus. Wie das Ergebnis dann aussehen kann, zeigen die hier veröffentlichten Beispiele eindrucksvoll. 

Tierfotografie –
Wohnungsnot im Wald

„Aufgeräumte“ Forste mit ordentlich gerade wachsenden Stämmen und wenig störendem Unter- geschweige denn Totholz mag dem profitorientierten Forstwirt Freude bereiten, viele tierische Waldbewohner aber leiden in solchen Baumplantagen unter akutem Wohnungsmangel. Wenngleich es so extrem in heimischen Wäldern nur selten zugehen mag, werden doch alte knorrige Bäume mit Höhlen und anderen Versteckmöglichkeiten für unterschiedliche Tiere seltener. So verwundert es kaum, dass vorhandene Baumhöhlen begehrt sind. Werner Rummel verfolgt den Kampf um Wohnraum unter anderem zwischen Fledermäusen und „richtigen“ Mäusen bereits über mehrere Jahre mit der Kamera.

Fotopraxis –
Den Sternhimmel fotografieren, Teil 1

Wenn Tag und Nacht sich scheiden und die Stille regiert, der Mond fahle Schatten wirft und tausend Sterne funkeln, bleibt der Mensch zurück, als Betrachter von Zeit und Raum. Es gibt viele Orte dieser Erde, an denen man auch das Zentrum unserer Galaxie in ganzer Pracht und Schönheit bewundern, die Endlichkeit unseres Planeten sehen und fühlen kann. Moderne Sensoren, lange Belichtungszeiten und hohe Empfindlichkeiten erlauben Sichtweisen auf die andere, unbekannte Seite unseres Horizonts. Die Nachtfotografie zählt zu den spannendsten Genres überhaupt, macht sie doch Dinge sichtbar, die dem Auge für gewöhnlich verborgen bleiben. Ich liebe diese Momente und könnte endlos harren, staunen, fotografieren …

Tierfotografie – Wechselnde Bewohner
Auch wenn man glaubt, sein heimisches Fotorevier gut zu kennen, erlebt man als Fotograf manchmal verblüffend Neues. Gegebenheiten, die auf den ersten Blick noch wenig spektakulär erscheinen, offen­baren erst nach längerer Beobachtung ihre Geheimnisse und erzählen dann eine eigene Geschichte. So entwickelte sich die Bruthöhle eines Buntspechtes im Laufe der Jahre zur Unterkunft völlig unterschiedlicher Arten. Gerald Haas und Ansgar Forster berichten von ihren Erlebnissen in einem Naturschutzgebiet der mittleren Oberpfalz


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